Diese Woche erhielten wir einen Anruf von einem Museum, das sein Sammlerflugzeug wieder in Betrieb nehmen wollte: eine OV-10 Bronco. Man fragte sich, ob die Gefahr einer Verunreinigung des Kerosins in den Tanks bestehe, wodurch der Filter verstopfen könnte.
Tatsächlich kann stagnierender Kraftstoff dazu führen, dass sich Wasser am Boden der Tanks absetzt und es dadurch zu einer Verschmutzung durch Mikroorganismen kommt. Der Wechsel zwischen Hitze und Kälte sowie Kondensation können dieses Phänomen noch verstärken. (siehe FAQ:Häufig gestellte Fragen – FAQ)
Natürlich muss zunächst das Wasser aus dem Tank abgelassen werden.
Dann gibt es zwei mögliche Lösungen:
- Entweder behandelt man vorbeugend durch Zugabe eines Biozids. Dies ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn der Verdacht auf eine Kontamination besteht, wie beispielsweise bei verstopften Kraftstofffiltern. Der Anrufer behandelte übrigens mit Biobor JF, das jedoch in Europa verboten ist. Es gibt jedoch eine andere Behandlungsmethode.
- Entweder kann man Kontaminationsanalysen:
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- durch Mikroorganismen: Zählung der Mikroorganismen gemäß der Norm IP385/99;
- durch Wasser: Suche nach Wasser gemäß der Norm NF N12937
- durch Sedimente: Untersuchung auf Partikelverunreinigungen gemäß der Norm ASTM D 5452.
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