WASSERDOSIERUNG – K. FISHER

Die Wasserdosierung nach der Karl-Fischer-Methode gemäß der Norm NF EN ISO 12937 ist eine administrative Spezifikation für Dieselkraftstoff und Heizöl und kann in Düsentreibstoff verwendet werden.

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Beschreibung

Die Wasserdosierung nach der Karl-Fischer-Methode ist eine chemische Analysemethode, bei der mittels coulometrischer oder volumetrischer Titration der Wassergehalt in einer Probe bestimmt wird. Diese Methode wurde 1935 vom deutschen Chemiker Karl Fischer erfunden und entspricht der Norm NF EN ISO 12937, einer Verwaltungsvorschrift für Dieselkraftstoff, Nicht-Straßen-Dieselkraftstoff (GNR) und Heizöl (FOD). Die Verwaltungsvorschriften erlauben maximal 200 mg Wasser pro kg Dieselkraftstoff oder Heizöl.

 

Flugbenzin ist der Kraftstoff, bei dem hinsichtlich des Wassergehalts die größte Vorsicht geboten ist. Die AFQRJOS-Spezifikationen (Aviation Fuel Quality For Jointly Operated Systems) verlangen eine Überprüfung der Fähigkeit des Flugbenzins, das darin enthaltene Wasser abzugeben. Dieses muss durch Dekantieren und Filtern behandelt werden. Die standardisierte Methode Micro Separometer Rating ASTM D 3948 misst die Fähigkeit eines Düsentreibstoffs, Wasser abzugeben, wenn er durch ein koaleszierendes Medium fließt. Die Karl-Fischer-Methode ist zwar nicht Teil der AFQRJOS-Spezifikationen, wird jedoch ebenfalls zur Messung des Wassergehalts in Düsentreibstoffen angewendet.

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